Pharma-Etiketten Late Stage bedrucken oder codieren

Kosten senken, Tempo erhöhen

Die Digiline Label sorgt für ein brillantes Druckbild

Wie man Pharmaetiketten für Vials kostenoptimiert Late-Stage komplett bedruckt, mit variablen und serialisierten Daten versieht – und zwar in brillanter, abriebfester Qualität – zeigt Atlantic Zeiser auf der diesjährigen Achema. Mit dem digitalen Highspeed-Drucksystem Digiline Label können Pharmaunternehmen und Verpackungsdienstleister alt hergebrachte Technologien wie den relativ langsamen Thermotransferdruck oder den aufwändigen druckklischee-basierten Flexodruck ablösen. Bereits kurz vor Messebeginn haben sich zum Beispiel zwei namhafte Pharmahersteller entschieden, auf die Digiline Label umzusteigen.

Im Falle des einen Anwenders, der gleich zwei Anlagen geordert hat, handelt sich um eine Nearline-Ausführung, die im Bedarfsfall auch als Offline-Lösung (Rolle zu Rolle) genutzt werden kann. Die Maschinen sind als sogenannte Whitelines konzipiert, d. h. die völlig blanken Etiketten werden mit dem Artwork, das als PDF hochgeladen wird, und den variablen Daten in einem Arbeitsschritt bedruckt. Anschließend wird der gesamte Druck, das heißt Artwork und variable Daten, mit einer Zeilenkamera überprüft. Wird ein fehlerhaftes Etikett entdeckt, wird dieses „On the fly“ mit einem weiteren Drucksystem entwertet. Die Entwertung selber wird nochmals gegengeprüft. Entwertete Etiketten werden später im Etikettierer ausgeschleust.

Im Falle des anderen Pharmaherstellers handelt es sich um eine reine Offline-Variante für den Druck auf Rolle. Die Maschine ist ausgelegt um Losgrößen von 1 bis 100.000 Stück zu produzieren. Bei dieser Anwendung ist eine manuelle Entnahmestation vorgesehen, da kein schlechtes Etikett auf die Endrolle gelangen darf. Außerdem stehen hier besondere ergonomische Anforderungen im Leistungsprofil. „Mit diesen beiden Aufträgen zeigt die Digiline Label einmal mehr, wie flexibel sie recht unterschiedliche Kundenanforderungen bewältigen kann“, sagt Frank Sablinski, Director Sales Pharma & Packaging Solutions bei Atlantic Zeiser. „Druckjobs können aufgrund der volldigitalen Drucktechnologie schnell geladen und gestartet werden, ohne mechanisch etwas umrüsten zu müssen. Das kann pro Druckjob mitunter 60 Minuten sparen. Und die laufenden Verbrauchskosten sind gut 30 Prozent niedriger als beim Thermotransferdruck.“

Herzstück der Digiline Label ist in jedem Fall der berührungslose Omega DOD UV-Inkjetdrucker. Er garantiert auch bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 60 Meter pro Minute ein brillantes Druckbild auf unterschiedlichen Etikettenmaterialien wie Papier, PP, PE und PVC. Weiterer Vorteil: Der Druck ist gegen Abrieb sowie Licht und alkoholbasierte Lösemittel beständig. Die hochauflösende Inspektionskamera lässt sich über ein intuitives User Interface schnell und einfach einrichten. Sie prüft auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten zuverlässig Inhalt und Qualität von Text- und Codeelementen. Auf der nachfolgend gelagerten Workstation können bei Bedarf fehlerhafte Etiketten einfach manuell entfernt und durch unbedruckte Etiketten ersetzt werden, die anschließend bedruckt werden. Auf diese Weise gibt es auf der fertig gedruckten Rolle keine Lücken.

Dank der „Re-Check“ Funktion, bei der die Kamera den nachbearbeiteten Bereich erneut prüft, können Bedienerfehler so gut wie ausgeschlossen werden. Durch die optional erhältliche Unique Code Software-Datenbankapplikation ist es bei Bedarf mit der Digiline Label außerdem möglich, auch den Serialisierungsvorgang von Pharmaetiketten völlig prozesssicher zu gestalten. Die Produktion von doppelten Seriennummern ist dabei praktisch unmöglich, auch bei gewollten und ungewollten Produktionsunterbrechungen. Dabei können nahezu beliebig viele Nummernkreise verwaltet werden. Das Reporting und Weiterleiten der serialisierten Daten z. B. an einen Dritten ist fester Bestandteil der Software.

Besuchen Sie Atlantic Zeiser auf der Achema 2018 in Frankfurt am Main in Halle 3.1, Stand B11.
 

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