Nadelschutzsystem erhält „Scottish Business Award“

Needle-Trap erfüllt höchste Ansprüche der pharmazeutischen Industrie

Needle-Trap

Die schottische Wirtschaft prämiert mit der Auszeichnung „Scottish Business Awards“ erfolgreiche Unternehmen, die für Wachstum und Entwicklung stehen. Als Sieger der Kategorie „Produkt des Jahres“ ging in diesem Jahr das Nadelschutzsystem Needle-Trap hervor. Eingereicht wurde das Etikett mit integriertem Nadelfänger vom Folienspezialisten Flexcon. Für das einzigartige Nadelschutzetikett von Schreiner Medipharm entwickelte das Unternehmen ein Material, das allen Ansprüchen eines pharmazeutischen Labels gerecht wird.

Two-in-One-Prinzip aus Kennzeichnung und Nadelschutz
Das Spritzenetikett Needle-Trap kombiniert Spritzgussteil und Folie und dient zur zuverlässigen Sicherung der Nadeln von Fertigspritzen nach der Injektion. Für dieses einmalige „Two in One“-Prinzip aus Kennzeichnung und Nadelschutz kommt eine Folie von Flexcon zum Einsatz. „Mit unserem Produkt bieten wir Schreiner MediPharm eine individuelle Lösung, die exakt auf die Anwendung abgestimmt ist“, erklärt Lee Macnamara, Application Development und Marketing Director bei Flexcon Europe. Dafür wählten die Experten gemeinsam mit Schreiner Medipharm Material, Oberflächenbeschichtung, Klebstoff und Trägermaterial nach den Vorgaben des speziellen Einsatzfeldes aus.

Bei der Verwendung auf durchsichtigen Gefäßen ist die Transparenz der Folie eine wichtige Eigenschaft. Der Inhalt bleibt kontrollierbar und nur einwandfreie Medikationen werden verabreicht. Die Oberflächeneigenschaften des Etiketts sind so ausgelegt, dass sich das Material für herkömmliche Druck- und Nachbeschriftungsverfahren eignet. Die hohe Klebekraft sichert das zuverlässige Applizieren auf der Spritze aus Glas und dem Nadelfänger aus Kunststoff.

Effiziente Verarbeitung und einfache Bedienung
„Needle-Trap kann an alle gebräuchlichen Spritzenabmessungen angepasst werden. Durch das einfache Konstruktionsprinzip lassen sich die Spezialetiketten problemlos auf konventionellen Etikettieranlagen in hoher Geschwindigkeit verarbeiten“, sagt Ann Merchant, Geschäftsleiterin von Schreiner Medipharm. Das Spritzenetikett erfüllt die Anforderungen der Kontrollbehörden an Sicherheit und Qualität, inklusive der neuen EU-Direktive 2010/32/EU, und hat eine 510(k) Zertifizierung der FDA für den Vertrieb im US-amerikanischen Markt.

Für das medizinische Fachpersonal ist Needle-Trap einfach zu handhaben. Der Anwender muss lediglich den ins Etikett integrierten Nadelschutzfänger vor der Injektion zur Seite klappen. Die Systemaktivierung erfolgt mit einer Hand. Die Handhabung der Spritze bleibt unverändert. Der Vorgang zur Sicherung der Nadel nach der Injektion ist zu 100 Prozent kontrollierbar und passiert ohne Kontakt zum Patienten, wie es bei automatischen passiven Auslösemechanismen teilweise der Fall ist. Zusätzlich können Funktionen wie Graduierungen oder Fälschungsschutzmerkmale in das Etikett integriert werden. Darüber hinaus ermöglicht Needle-Trap eine sichere Dokumentation von verabreichten Injektionen. Dafür wird das Label mit optionalen abnehmbaren Teiletiketten ausgestattet, die das medizinische Personal direkt in die Patientenakte oder den Impfpass einklebt.

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