Life-Sciences-Fachkräfte im 1. Quartal 2021 extrem stark gesucht

Hays-Fachkräfte-Index

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung von Index Internet und Mediaforschung für Hays

Der Hays-Fachkräfte-Index für Life-Sciences-Spezialisten kletterte im 1. Quartal 2021, verglichen mit -dem Vorquartal, um 37 Punkte auf 224. Dieser Wert ist der mit Abstand höchste im Betrachtungszeitraum von 2015 bis heute. Und das nicht nur für Life Sciences, sondern unter allen untersuchten Fachkräftegruppen. Die Corona-Pandemie hat den Fachkräftebedarf im Bereich Life Sciences in Höhen getrieben, die vor einem guten Jahr für viele noch schwer vorstellbar waren. Gegenüber dem Vorquartal legten die Index-Werte für alle analysierten Positionen im 1. Quartal 2021 zweistellig zu, in einem Fall sogar dreistellig. Für Data Scientists stieg er um 222 Punkte auf 840, ein bislang noch für keine Position erreichter Wert. Dass die Life Sciences zunehmend datengetrieben arbeiten und hierfür Fachkräfte brauchen, wurde durch die Corona-Pandemie zweifellos weiter verstärkt.

Den zweihöchsten Anstieg beim Index-Wert weisen Medical Advisors auf (+80 Punkte auf 222), die an der Schnittstelle zwischen ärztlicher Praxis und klinischer Forschung arbeiten. Verglichen mit dem Vorjahresquartal werden alle analysierten Positionen mehr gesucht. Die stärksten Zuwächse gab es bei Data Scientists (+380 Punkte), Biowissenschaftlern/Biologen (+98 Punkte auf 278) und Chemikern (+64 Punkte auf 206), die schwächsten bei Regulatory-Affairs-Managern (+46 Punkte auf 151) und bei Mitarbeitern in der klinischen Forschung (+48 Punkte auf 156).