Pharma-Kennzeichnung nach IFA-Standard

Tintenstrahldrucker erfüllt Anforderungen der Pharmaindustrie

Bluhm Systeme - Pharma Kennzeichnung

Mit dem Tintenstrahldrucker Markoprint X4Jet plus in Kombination mit den zwei Drucktechnologien Lexmark (LX) und Hewlett Packard (HP) steht Pharmaunternehmen ein System zur Verfügung, das sowohl die aktuellen als auch die künftigen Kennzeichnungsanforderungen bestens erfüllt.

Der Drucker verspricht zudem exzellente Drucke bei überdurchschnittlich schnellen Druckgeschwindigkeiten sowie hohe Verfügbarkeit und reduzierte Verbrauchskosten.

Im Kampf gegen Arzneimittel-Fälschungen hat die EU mit der Richtlinie 2001/83/EG eine eindeutige Kennzeichnung von Medikamentenverpackungen verordnet. Die Initiative Securpharm®, ein Zusammenschluss von Apotheker-, Arzneimittelhersteller und Pharmagroßhändler-Verbänden, hat hierfür ein Sicherheitskonzept zur Kennzeichnung rezeptpflichtiger Arzneimittel entwickelt, dessen zentraler Bestandteil ein maschinenlesbarer Pharmacode ist. Dieser besteht aus einer Pharmacy-Product-Number PPN (mit Pharmazentralnummer PZN integriert) der deutschen Vergabestelle IFA (Informationsstelle für Arzneispezialitäten), Charge und Verfallsdatum sowie randomisierter Seriennummer. Alle Angaben müssen in einem Datamatrixcode verschlüsselt sein, PPN, Charge und Verfallsdatum sollen zusätzlich in Klarschrift aufgedruckt werden. Für die Umsetzung eignet sich der Tintenstrahldrucker Markoprint X4JET plus von Bluhm Systeme, der darüber hinaus über weitere Funktionen verfügt, abgestimmt auf die Anforderungen in der Pharmaindustrie.

Flexibel einsetzbar 
Mit dem Tintenstrahldrucker Markoprint X4JET plus von Bluhm Systeme in Kombination mit den Drucktechnologien von Hewlett Packard und Lexmark lassen sich die Vorgaben im Rahmen des Securpharm®-Pilotprojektes vorbildlich erfüllen. Gleichzeitig ist das System auch für die Umsetzung aller anderen weltweit gängigen Track & Trace-Konzepte geeignet, wie zum Beispiel CIP 13, Frankreich, Türkei, GS1 etc. 

Da an das Steuergerät je nach Anforderung unterschiedliche Drucktechnologien und bis zu vier Druckköpfe angeschlossen werden können, ist der Drucker universell für verschiedene Aufgaben einsetzbar. Er kann an einer oder an zwei voneinander unabhängigen Produktionslinien Produkte und Verpackungen beschriften. Je nach Anzahl angeschlossener Hewlett  Packard- oder Lexmark-Druckköpfe erreicht X4JET plus Schrifthöhen von 12,5 mm bis 50 mm. Er ist in der Lage alle notwendigen Informationen und gängigen Codes zu drucken.

Auch kann der von Securpharm konzipierte PPN-Code im Wechsel mit dem GS1 Code gedruckt werden. Die Ansteuerung erfolgt wahlweise über übliche Standardschnittstellen aber auch über XML Steuercodes. Im Stand-Alone-Betrieb lässt sich das System leicht über die Steuereinheit bedienen. Beim Betrieb in einer Pharma Track & Trace-Anwendung ist das Gerät vollständig integrierbar.

Hohe Daten- und Drucksicherheit
Die im Rahmen des Securpharm® Projektes geforderte randomisierte Seriennummer wird unmittelbar im Drucker selbst erzeugt. Alternativ lässt sich auch eine extern generierte Seriennummer 1:1 einspielen und drucken. Eine Datenpufferung ist somit nicht notwendig, sodass größte Sicherheit garantiert ist. Standardmäßig verfügt das System außerdem über verschiedenen Passwortebenen, die vor unerlaubten Zugriff schützen.

Die notwendigen Daten drucken die Markoprint-Drucker in einer Auflösung von bis zu 600 dpi auf die Verpackungen. Klare Vorteile im Vergleich zu bisher bekannten Druckkartuschen, unter anderem auch gegenüber Hewlett Packard, bieten zudem die Lexmark-Kartuschen mit doppelter Düsenreihe, die erstmalig durch X4JET plus im Verpackungs- bzw. Kennzeichnungsbereich genutzt werden können: Sie punkten insbesondere bei größerem Druckkopfabstand von bis zu 10 mm zur Produktoberfläche, hohen Produktgeschwindigkeiten, Staub und statischer Aufladung. Selbst bei 720 m/min, das sind 36.000 Drucke pro Minute, sind Zeichen und Schriften noch sehr gut lesbar!

Für höhere Codiersicherheit verfügen die Lexmark-Kartuschen über eine Tintentyperkennungs-Funktion: Tintentyp, -inhalt und Hersteller können auf der Kartusche gespeichert werden. Dadurch ist es möglich, den Drucker automatisch auf die richtige Tinte einzustellen. Falsche Tinten werden erkannt und gesperrt.

Höhere Verfügbarkeit, niedrigere Betriebskosten
Beim Markoprint X4Jet plus kommt die sogenannte Drop-On-Demand Technologie zum Einsatz: Dabei werden nur dann Tintentropfen erzeugt, wenn diese auch tatsächlich für den Druck benötigt werden.  

Dank der innovativen Tintenkartuschen-Technologie ist X4JET plus zudem verschleiß- und wartungsfrei: Jede Kartusche ist gleichzeitig der Druckkopf. Ist sie leer, wird beim Austausch automatisch der Druckkopf erneuert. Dadurch ist das Handling besonders einfach und sauber und das Druckergebnis immer hervorragend. 

Ein besonderer Vorteil der Lexmark-Technologie ist die automatische   Füllstandskontrolle beim Einlegen der Kartusche. Sie garantiert das rechtzeitige Erkennen, wann ein Kartuschenwechsel nötig ist und sichert den fortlaufenden Betrieb.

Höhere Verfügbarkeit ist dank der Non-Stop-Printing-Funktion bei X4JET möglich: Der gleichzeitige Betrieb von  zwei  synchronisierten Druckköpfen kann entweder zum Wechseln der Tintenpatrone ohne Druckstopp genutzt werden oder zur Verdoppelung der Systemreichweite bis zum nächsten Patronenwechsel. In beiden Betriebsarten reduzieren sich die Verbrauchskosten durch vollständige Nutzung der Patronen.

Original-Tinten für hervorragende Druckergebnisse
Für die Bedruckung der verschiedenen Verpackungen, wie zum Beispiel der Faltschachtel oder dem Blister, bietet Bluhm auch die passenden Original-Tinten von Hewlett Packard und Lexmark. Sie haben schnelle Trocknungszeiten, sodass die Drucke nicht verwischen können. Gleichzeitig ist Druckqualität auch nach längeren Stillstandzeiten brillant. Dank des hohen Schwärzegrades der Tinten sind die Drucke kontrastreich und sehr gut lesbar. Ein weiterer Pluspunkt: Sie sind lösungsmittelfrei und geruchsneutral. 

Fazit
Mit der einmaligen Investition in einen Tintenstrahldrucker X4Jet plus verfügen pharmazeutische Hersteller ab sofort über ein System, das nicht nur für alle derzeit weltweit gängigen Track & Trace-Konzepte optimal geeignet ist, sondern auch für zukünftige optimal anzupassen ist. Dadurch bleiben sie jederzeit flexibel. Gleichzeitig ist der Drucker besonders wirtschaftlich und effizient: Praktische Funktionen erhöhen die Verfügbarkeit und senken die Betriebskosten.

Neben dem X4Jet plus bietet Bluhm Systeme eine Vielzahl an weiteren Codier- aber auch Etikettier-Lösungen für die Kennzeichnung pharmazeutischer Verpackungen: Von der Einzelverpackung über die Sammel- und Bündelverpackung bis hin zur Palette kann alles zuverlässig gekennzeichnet werden.

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