Die Medac Gruppe richtet ihre strategische Ausrichtung konsequent auf das Kerngeschäft Pharma aus und trennt sich vom Diagnostikbereich. Dieser wird im Rahmen eines Management Buy-outs von zwei langjährigen Mitarbeitern Susane Gómara Munoz und Stefan Linder übernommen. Künftig wird das neue Unternehmen eigenständig unter dem Namen Mevida Diagnostika weitergeführt.
Strategische Fokussierung bei Medac
Mit diesem Schritt stärkt Medac gezielt seine pharmazeutischen Kernkompetenzen. Die Entscheidung basiert auf einer langfristigen strategischen Ausrichtung und nicht auf operativen oder wirtschaftlichen Zwängen. Ziel ist es, das internationale Pharmageschäft weiter auszubauen und die Position als global agierendes Pharmaunternehmen nachhaltig zu festigen.
Kontinuität für Diagnostik-Kunden
Das Diagnostikgeschäft, das seit 1970 Teil von Medac war, bleibt unter dem neuen Namen Mevida vollständig erhalten. Mitarbeiter der bisherigen Sparte wechseln geschlossen in das neue Unternehmen. Dadurch wird für Kontinuität im Produktportfolio, Service und bei den Ansprechpartnern gesorgt. Mevida bietet weiterhin In-vitro-Diagnostika, diagnostische Gerätesysteme sowie Forschungsreagenzien an. Die Schwerpunkte liegen in Pathodiagnostik, Labormedizin und Molekulardiagnostik.
Medac: Stärkung der pharmazeutischen Ausrichtung
Mit über 2.000 Mitarbeitenden ist Medac international tätig und vertreibt pharmazeutische Produkte in mehr als 90 Ländern. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Arzneimittel unter anderem für Rheumatologie, Urologie, Hämatologie und Onkologie. Neben Originalpräparaten umfasst das Portfolio auch Generika und Biosimilars. Durch die klare Trennung der Geschäftsbereiche schaffen sowohl Medac als auch Mevida eine fokussierte Basis für weiteres Wachstum. Während Mevida sich vollständig auf diagnostische Lösungen konzentriert, treibt Medac seine pharmazeutische Innovationsstrategie gezielt voran.