Investition in zusätzliche Fertigungskapazitäten
Envirofalk erweitert Fertigungsstandort Leverkusen für Pharmawasseraufbereitung
Donnerstag, 12. Februar 2026
| Redaktion
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Standorterweiterung mit symbolischem Mauerdurchbruch durch die Geschäftsleitung, v.l.n.r.: Steffen Kern, Eva Bitter und Ulrich Träger von Envirofalk Pharmawatersystems
Standorterweiterung mit symbolischem Mauerdurchbruch durch die Geschäftsleitung, v.l.n.r.: Steffen Kern, Eva Bitter und Ulrich Träger, Bild: Envirofalk Pharmawatersystems

Mit einem symbolischen Mauerdurchbruch hat Envirofalk Pharmawatersystems die Erweiterung des Standorts Leverkusen eingeleitet. Die Geschäftsführung entschied sich bewusst gegen den klassischen Spatenstich. Ulrich Träger, Steffen Kern und Eva Bitter schwangen eigenhändig den Vorschlaghammer und markierte den Projektbeginn durch das Öffnen der Wand zur neu erworbenen Nachbarimmobilie. Damit beginnt die bauliche Zusammenführung beider Gebäude. In den kommenden Wochen soll das zusätzliche Objekt strukturell integriert und für die künftige Nutzung vorbereitet. Die Maßnahme ist Teil der strategischen Weiterentwicklung von Envirofalk im Bereich industrieller Wasseraufbereitung.

Zusätzliche 3.600 Quadratmeter für verbesserte Fertigungsabläufe

Durch die Erweiterung vergrößert Envirofalk die Produktionsfläche um 3.600 Quadratmeter. Die neuen Kapazitäten schaffen Raum für zusätzliche Fertigungsstraßen und ermöglichen eine klarere Strukturierung der Prozessschritte im Anlagenbau. Künftig sollen Vormontage, Fertigung, Test und Qualitätsprüfung in einer durchgängigen Linie organisiert werden. Auch die engere räumliche Verzahnung von Engineering und Produktion soll Abstimmungsprozesse beschleunigen und Projektlaufzeiten verkürzen. Ziel ist es, die steigende Nachfrage im Bereich Pharma-, High‑Purity- und Wasserstoff-Anlagen effizient zu bedienen.

Geschäftsführung von Envirofalk sieht klares Wachstumssignal

Ulrich Träger, Geschäftsführer von Envirofalk, ordnet die Erweiterung auch persönlich ein: „Für mich ist dieser Mauerdurchbruch etwas Besonderes. Mein Vater hat das Unternehmen aufgebaut und jetzt zu sehen, wie es weiterwächst und wie viel Zukunft hier entsteht, ist ein gutes Gefühl.“

Auch Eva Bitter, Geschäftsführerin von Envirofalk Pharmawatersystems, betont die Bedeutung des Ausbaus: „Und genau diese Zukunft spüren wir schon jetzt. Die neuen Flächen geben uns ordentlich Schub, um noch schneller und flexibler zu werden. Diese Erweiterung setzt eine Dynamik frei, die man im gesamten Team spürt.“

Envirofalk bündelt Kompetenzen für regulierte Märkte

Im Zuge der Standorterweiterung bündelt Envirofalk zusätzliche technologische Kompetenz am Standort Leverkusen. Durch die Zusammenführung zentraler Funktionen unter einem Dach soll der fachübergreifende Austausch gestärkt und die Entwicklungs- sowie Produktionsprozesse sollen effizienter gestaltet werden. Der Fokus liegt auf Wasseraufbereitungsanlagen für die Bereiche Pharma, High Purity und Wasserstoff. Diese Märkte sind durch hohe regulatorische Anforderungen und steigende Qualitätsstandards geprägt. Abschließend unterstreicht Eva Bitter die strategische Zielsetzung: „Ziel ist es, unsere Projekte noch effizienter umzusetzen und gleichzeitig die steigenden Anforderungen am Markt zuverlässig zu erfüllen.“

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