Omron auf der Interpack 2026
Verpackungsautomatisierung für flexible und integrierte Produktionsprozesse
Mittwoch, 25. März 2026
| Redaktion
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Verpackungsautomatisierung: Automatisierte Vial-Handling-Lösung für regulierte Pharmaproduktionen
Automatisierte Vial-Handling-Lösung für regulierte Pharmaproduktionen, Bild: Omron

Verpackungsautomatisierung entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Faktor für Effizienz, Flexibilität und Qualität in der Industrie. Auf der Interpack 2026 in Düsseldorf zeigt Omron als Aussteller im Verbund des Packaging Valley, wie sich integrierte Automatisierungstechnologien zu durchgängigen Systemlösungen verbinden lassen. Gefordert sind Lösungen, die sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen und gleichzeitig stabile Prozesse sicherstellen.

Integrierte Verpackungsautomatisierung als Systemansatz

Statt einzelner Komponenten steht bei Omron ein durchgängiger Ansatz im Fokus. Technologien aus den Bereichen Motion Control, Sensorik, Bildverarbeitung und Sicherheit werden in einer gemeinsamen Architektur zusammengeführt. „Auf der Interpack zeigen wir, wie moderne Verpackungsautomatisierung aussehen sollte: benutzerfreundlich, problemlos skalierbar und auf Langlebigkeit ausgelegt“, erklärt Stéphane Chômienne, Regional Sales Director für die Region Central bei Omron Industrial Automation Europe. Ziel ist es, Maschinenbauern und Anwendern Lösungen bereitzustellen, die sich flexibel anpassen und langfristig betreiben lassen.

Modulare Konzepte für skalierbare Verpackungsautomatisierung

Ein Schwerpunkt liegt auf modularen Maschinenkonzepten und flexiblen Linienstrukturen. Diese ermöglichen es, Anlagen an veränderte Produktionsanforderungen anzupassen. Ein Beispiel ist die Kombination aus Delta-Roboter und Linearachse. Sie zeigt, wie sich Maschinenfunktionen softwarebasiert konfigurieren lassen. Dadurch werden Engineering-Aufwand und Umrüstzeiten reduziert, während gleichzeitig eine hohe Flexibilität erhalten bleibt.

Für eine zuverlässige Verpackungsautomatisierung ist die sichere Erkennung unterschiedlicher Materialien entscheidend. Omron stellt Sensortechnologien vor, die auch bei reflektierenden, transparenten oder dunklen Objekten stabile Ergebnisse liefern. In Verbindung mit IO-Link-Kommunikation lassen sich Produktwechsel und Wartungsprozesse vereinfachen. Gleichzeitig bleibt die Erkennungsleistung konstant, was zur Stabilität der Gesamtanlage beiträgt.

Motion Control und Sicherheit in einer Architektur

Ein weiterer Fokus liegt auf der Integration von Motion Control und funktionaler Sicherheit. Die synchronisierte Mehrachssteuerung über Ethercat ermöglicht präzise Bewegungsabläufe. Durch die Integration von Sicherheitsfunktionen über FSoE lassen sich Motion und Sicherheit innerhalb eines Systems realisieren. Funktionen wie sicheres Abschalten des Drehmoments oder sichere Drehzahlüberwachung können ohne zusätzliche Systemkomplexität umgesetzt werden.

Bildverarbeitung erweitert die Verpackungsautomatisierung

Bildverarbeitungslösungen übernehmen zunehmend Aufgaben in der Qualitätsprüfung und Rückverfolgbarkeit. Omron zeigt Systeme zur Inspektion von Etiketten und Codes sowie zur Prüfung kontinuierlicher Produkte. Für regulierte Bereiche wie die Pharmaindustrie werden Lösungen vorgestellt, die Inspektion und Handling kombinieren. Dazu zählen Prüfungen auf Vollständigkeit, korrekten Typ und Sauberkeit. Ziel ist es, manuelle Eingriffe zu reduzieren und gleichbleibende Qualitätsstandards zu unterstützen.

Verpackungsautomatisierung als Teil vernetzter Produktionslinien

Neben dem eigenen Messestand sind Omron-Technologien auch in Systemen anderer Aussteller integriert. Dies verdeutlicht, wie sich Lösungen in bestehende Verpackungs- und Verarbeitungslinien einbinden lassen. Damit wird deutlich, dass Verpackungsautomatisierung zunehmend als Teil vernetzter Produktionsumgebungen betrachtet wird, in denen unterschiedliche Technologien nahtlos zusammenarbeiten. Sie finden Omron auf der Interpack 2026 in Düsseldorf in Halle 16 am Stand D72-11.

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Stéphane Chômienne, Geschäftsführer von Omron DACH
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