Unterstützung der Energiewende
Vetter investiert in Biomethan und Photovoltaik zur Emissionssenkung
Dienstag, 27. Januar 2026
| Redaktion
Teilen auf:
Vetter treibt die nachhaltige Energiegewinnung voran
Vetter treibt die nachhaltige Energiegewinnung mit eigenen Photovoltaik-Flächen und dem Bezug von Biomethan voran, Bild: Vetter

Mit mehreren Maßnahmen zur CO2-Reduktion treibt der Pharmadienstleister Vetter seine Klimastrategie voran. Ziel ist es, die absoluten Treibhausgasemissionen bis 2034 um 58,8 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021 zu senken. Die Umstellung auf erneuerbare Energien bildet dabei einen zentralen Hebel. Ein aktuelles Leuchtturmprojekt ist die direkte Versorgung mit regional produziertem Biomethan.

Regionale Biomethanpartnerschaft stärkt Versorgungssicherheit für Vetter

Ab dem Jahr 2027 wird der Produktionsstandort Ravensburg Süd in Mariatal direkt mit Biomethan aus der Region beliefert. Partner ist das Unternehmen Naturenergie Rotachtal aus Horgenzell. Bereits im Jahr 2025 konnte Vetter durch den Einsatz von Biomethan elf Prozent seines Erdgasbedarfs decken und über 1.000 Tonnen CO2 einsparen. Der Anteil im Energieportfolio soll bis 2029 auf rund 22 Millionen Kilowattstunden steigen.

Die bestehende Infrastruktur ermöglicht die Umstellung ohne zusätzliche Leitungen. Damit übernimmt Vetter eine Vorreiterrolle in der Region, wie Gabriel Fischer, Teamleiter EHS Management Systeme, betont: „Die Partnerschaft mit Naturenergie Rotachtal stärkt unseren Ansatz ‚Aus der Region für die Region‘ und erhöht unsere Versorgungssicherheit.“

Rückbau von Parkflächen für Photovoltaik

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Eigenerzeugung von grünem Strom. Am Standort Ravensburg West werden bereits rund 22 Prozent des Strombedarfs durch Photovoltaikanlagen gedeckt. Zusätzlich wurde eine versiegelte Parkfläche zurückgebaut, um weitere Anlagen zu installieren. Die Fläche wurde zugleich in eine naturnahe Wiese umgewandelt, die ökologische Funktionen übernimmt und zur Entlastung der Kanalisation bei Starkregen beiträgt. Der Ausbau der Photovoltaikkapazitäten soll weiter vorangetrieben werden. Perspektivisch prüft das Unternehmen auch den Einsatz von Wasserstofftechnologien als ergänzende Lösung im Energiemix.

Vetter erhält internationale Anerkennung für Nachhaltigkeitsstrategie

Die Klimaziele von Vetter wurden im Jahr 2025 durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) offiziell validiert. Damit verpflichtet sich das Unternehmen zu konkreten und überprüfbaren Reduktionszielen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Darüber hinaus erzielte Vetter im aktuellen Nachhaltigkeitsrating von Ecovadis erneut den Platin-Status und zählt damit weltweit zu den besten ein Prozent aller bewerteten Unternehmen. „Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und die Maßnahmen, die wir zur Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks ergreifen“, betont Geschäftsführer Henryk Badack. „Die Validierung durch die SBTi und die Platin-Bewertung von Ecovadis belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere ambitionierten Nachhaltigkeitsziele konsequent und zügig verfolgen.“

Passende Anbieter zum Thema

Auch interessant für Sie

Pharmadienstleister integriert Nachhaltigkeitsziele in Unternehmensstrategie
v.l.n.r.: Preisübergabe mit Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, Titus Ottinger, Vetter-Geschäftsführer,  Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und Mitglied der Inhaberfamilie und Moderatorin Susanne Schöne
Aseptische Produktion am klinischen Vetter-Standort im österreichischen Vorarlberg, Bild: Vetter Pharma
Vetter ist Partner für forschende Pharmaunternehmen im Bereich der Entwicklung, Herstellung und Verpackung komplexer injizierbarer Medikamente
Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin Saarland, und Senator h.c. Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und Mitglied der Inhaberfamilie Vetter, mit dem Modell für den neuen, mehrstufigen Produktionsstandort in Saarlouis
PV-Anlage bei Vetter in Ravensburg