Die Solids Dortmund hat gemeinsam mit der Recycling-Technik auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ihre Bedeutung als Branchentreffpunkt unterstrichen. Zum 20-jährigen Bestehen präsentierten zahlreiche Unternehmen ihre Lösungen entlang der gesamten Prozesskette. Gleichzeitig zeigte die steigende Besucherzahl, dass der persönliche Austausch weiterhin eine zentrale Rolle für Investitionsentscheidungen und Projektanbahnungen spielt.
Solids verzeichnet steigende Besucherzahlen
Rund 370 Aussteller präsentierten auf der Solids Dortmund gemeinsam mit der Recycling-Technik ihre Technologien. Insgesamt nutzten 5082 Fachbesuchende die Messe für den fachlichen Austausch. Das entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Veranstaltung hat sich seit ihrer ersten Ausgabe kontinuierlich weiterentwickelt. Während 2006 noch rund 110 Unternehmen teilnahmen, ist die Messe heute auf mehrere Hallen angewachsen und bildet ein breites Spektrum der Branche ab.
„Seit 20 Jahren sind wir Teil der Solids Dortmund. Das spricht für sich. Für uns ist die Messe längst ein Pflichttermin und aus unserer Jahresplanung nicht mehr wegzudenken. Gerade deshalb schätzen wir es umso mehr, wenn, wie in diesem Jahr, die Qualität der Besucher und Gespräche auf so hohem Niveau ist. Wir konnten viele wertvolle Kontakte knüpfen und sind überzeugt, dass daraus im Nachgang konkrete Projekte entstehen werden“, betont Julius Körling, Geschäftsführer, VSR Industrietechnik.
Branchenplattform für Austausch und Projektanbahnung
Die Solids bietet Unternehmen aus der Schüttgut-, Prozess- und Recycling-Industrie eine Plattform, um Lösungen vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Auch etablierte Partner beteiligten sich erneut an der Veranstaltung. „Der Besucherzuwachs von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die intensiven Begegnungen zeigen, wie wertvoll persönlicher Austausch gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist“, ergänzt Anna Lena Sandmann, Verantwortliche bei Veranstalter Easyfairs Deutschland.
Auch aus Sicht der Aussteller steht der direkte Dialog im Mittelpunkt. „Für uns waren vor allem die vielen praxisnahen Gespräche wertvoll. Genau dieser Mix aus Fachkompetenz, Offenheit und direktem Dialog macht die Veranstaltung für uns zu einem festen Termin im Kalender“, sagt Björn Voges, Global Marketing Manager der Greif-Velox Maschinenfabrik.
Rahmenprogramm mit Fokus auf aktuelle Branchenthemen
Das begleitende Programm griff zentrale Fragestellungen der Branche auf. Auf mehreren Bühnen diskutierten Fachleute aus Industrie und Wissenschaft Themen wie Prozessautomatisierung, Künstliche Intelligenz sowie Entwicklungen im Recycling. Ergänzt wurde das Programm durch das parallel stattfindende „IND EX“ Explosion Safety Forum. Live-Demonstrationen zeigten praxisnah Risiken und Maßnahmen im Bereich Brand- und Explosionsschutz und machten sicherheitsrelevante Aspekte anschaulich.
Innovationen und Nachwuchs auf der Solids
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung junger Unternehmen. In einer eigenen Start-up-Area präsentierten sich zehn Unternehmen mit neuen Ansätzen für die Branche. „Besonders wertvoll war für uns der direkte Austausch vor Ort. Viele gute Gespräche, ehrliches Feedback und neue Perspektiven deuten darauf, wie Recycling und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen künftig funktionieren können“, beschreibt Max-Frederick Gerken, CEO von Optocycle und Gewinner des Start-up-Awards. Der Award würdigt innovative Ansätze und bietet dem Gewinner zusätzliche Sichtbarkeit durch einen kostenfreien Messestand bei der nächsten Veranstaltung.
Solids etabliert sich als langfristiger Branchentreffpunkt
Auch zwei Jahrzehnte nach ihrer Premiere bleibt die Solids ein zentraler Treffpunkt für die Industrie. Die kontinuierlich steigende Beteiligung von Ausstellern und Besuchern unterstreicht die Relevanz der Messe für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung der Branche.