Chemie-Nobelpreisträger Hell eröffnet zweites Research Xchange Forum bei Sartorius

Experten aus Industrie und Wissenschaft diskutieren über Trends und Herausforderungen bei regenerativer Medizin und Zelltherapie

Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan W. Hell

Wie gewinnt man den Nobelpreis? Über diese Frage hat der Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan W. Hell zur Eröffnung des zweiten Research Xchange Forums von Sartorius referiert. Der Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie sprach vor mehr als 140 Gästen im Sartorius College in Göttingen über den Weg bis zu seinem Nobelpreis 2014 – und welche Geheimnisse den Erfolg ausmachen. Der Schwerpunkt des zweitägigen Forums bei Sartorius liegt diesmal auf dem interdisziplinären Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft zu Themen der regenerativen Medizin und Zelltherapie.

Im Rahmen der Fachtagung, die heute fortgesetzt wird, wurde erstmals der mit 40.000 US-Dollar dotierte „Sartorius & Science Prize for Regenerative Medicine & Cell Therapy“ vergeben. Den ersten Preis erhielt der Mikrobiologe Kole Roybal von der University of California in San Francisco für die Entwicklung einer neuen Klasse von T-Zell-Immuntherapien, die dem Immunsystem helfen, Krebs besser zu erkennen. So können präzise therapeutische Maßnahmen gegen die Krankheit eingeleitet werden. Auch die drei Finalisten Shruti Naik von der Rockefeller University New York, Fotios Sampaziotis von der Universität Cambridge, Großbritannien, und Will Mclean, früher Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA, stellten ihre Forschungsergebnisse vor.
 

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