Tarifvertrag
 
Tarifabschluss: Die Verhandlungsführer Matthias Bürk (li.) vom BAVC und Oliver Heinrich (re.) von der IGBCE
Der Tarifabschluss in der Chemie- und Pharmabranche setzt auf Stabilität in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld. Neben einer langen Laufzeit und zeitlich gestaffelten Entgeltanpassungen rücken vor allem Instrumente für den Strukturwandel in den Fokus. Die Vereinbarung verbindet kurzfristige Entlastungen für Unternehmen mit Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung und Qualifizierung und...
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Nach Abschluss des Tarifvertrages 2024 bekommen die 585.000 Beschäftigten in der Chemie- und Pharmaindustrie fast sieben Prozent Entgelterhöhung in zwei Stufen
Die Gewerkschaft IGBCE und der Arbeitgeberverband BAVC haben sich in der dritten Runde der Chemie-Tarifverhandlungen auf ein zweistufiges Tarifpaket geeinigt. Die 585.000 Beschäftigten in 1.700 Betrieben in der Pharma- und Chemieindustrie erhalten ab September 2024 zwei Prozent mehr Lohn und Gehalt. In einem zweiten Schritt folgen weitere 4,85 Prozent ab April 2025. Die Ausbildungsvergütungen...
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Pharmaproduktion
Die Forderungen für die Chemie-Tarifrunde 2024 wurden im März beschlossen, derzeit laufen die Tarifverhandlungen für die 585.000 Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen Industrie auf regionaler Ebene. Den Auftakt unter den bundesweit neun Tarifbezirken machte Rheinland-Pfalz am 15. April 2024. Die Verhandlungen für die rund 69.000 Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen Industrie in der...
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Hessen Chemie Hauptgeschäftsführer Dirk Meyer
Anfang Februar 2024 hat die hessische Tarifkommission der Chemie- und Pharma-Arbeitgeber die Forderungsempfehlung des IGBCE-Hauptvorstandes diskutiert. Diese sieht neben einer Erhöhung der Entgelte in der Spanne von sechs bis sieben Prozent, tarifliche Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder und eine Modernisierung des Bundesentgelttarifvertrages (BETV) vor. Die endgültige Forderung wird die...
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