Warex Valve erweitert sein Portfolio um die speziell für die Pharmaindustrie entwickelte Regelabsperrklappe „CST DN100“. Die Armatur ist für Anwendungen in der Prozessluftführung konzipiert und kombiniert hygienische Auslegung mit präziser Regeltechnik. Ziel ist eine hohe Prozesssicherheit in sensiblen Produktionsumgebungen.
Regelabsperrklappe für hygienische Prozessanforderungen
Die Regelabsperrklappe wurde gezielt für Anwendungen entwickelt, in denen Reinheit, Materialbeständigkeit und Reinigbarkeit entscheidend sind. Für ein aktuelles Projekt wurden bereits sieben Einheiten gefertigt und ausgeliefert. Ein zentrales Merkmal ist das vollständig aus Edelstahl gefertigte Gehäuse aus Werkstoff 1.4404. Im Unterschied zu Standardlösungen aus Gussmaterialien kommt hier ein korrosionsbeständiger Werkstoff zum Einsatz. Diese Ausführung unterstützt die Einhaltung hygienischer Anforderungen in der Pharmaindustrie.
Hygienisches Design der Regelabsperrklappe
Die Konstruktion folgt konsequent hygienischen Designprinzipien. Polierte Oberflächen sowie eine strömungsgünstige und totraumarme Geometrie reduzieren Anhaftungen und erleichtern Reinigungsprozesse. Eine integrierte Wellenverlängerung sorgt für die Entkopplung von Prozess und Antrieb. Dadurch lassen sich Antriebskomponenten schützen und Isolationsmaßnahmen an Armatur und Rohrleitung umsetzen.
Regelabsperrklappe mit Fail-Safe-Funktion
Für den sicheren Betrieb ist die Armatur mit einem federschließenden pneumatischen Antrieb ausgestattet. Bei Energieausfall fährt die Regelabsperrklappe automatisch in eine definierte Sicherheitsstellung. Diese Funktion ist insbesondere in kritischen Prozessumgebungen relevant, in denen ein kontrollierter Anlagenzustand auch im Störfall erforderlich ist.
Die Positionierung erfolgt über einen Stellungsregler „SIPART PS2“ von Siemens. Dieser ermöglicht eine exakte Positionierung und eine stabile Regelgüte. Zusätzlich verfügt die Einheit über eine Stellungsrückmeldung im Bereich von 4 bis 20 Milliampere sowie über eine integrierte mechanische Stellungsanzeige zur visuellen Kontrolle vor Ort. Eine direkt aufgebaute Filtereinheit mit einer Feinheit von 5 Mikrometer stellt eine gleichbleibende Qualität der Instrumentenluft sicher.
FDA-konforme Dichtung für sensible Anwendungen
Die eingesetzte PTFE-Dichtung erfüllt Anforderungen nach 21CFR177.1550 sowie nach EC 1935/2004 und EU 2011. Sie zeichnet sich durch hohe chemische Beständigkeit und geringe Anhaftung aus. Damit eignet sich die Regelabsperrklappe für Anwendungen mit hohen hygienischen Anforderungen und unterstützt stabile Produktionsprozesse. Die Armatur ist für die Prozessluftführung in pharmazeutischen Anlagen ausgelegt. Durch die Kombination aus hygienischer Konstruktion, geeigneten Werkstoffen und präziser Regeltechnik lässt sich eine zuverlässige Steuerung von Luftströmen umsetzen.