Steriline auf der Fachpack 2025
Fortschrittliche Robotik für kontaminationsfreie Primärverpackungen
Mittwoch, 13. August 2025
| Redaktion
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Die robotergestützte Lösung für die Entnahme mit einem 3D-Vision-System in der Phar-maindustrie soll jegliche Art von Kontamination bei der Primärverpackung vermeiden
Die robotergestützte Lösung für die Entnahme mit einem 3D-Vision-System in der Phar-maindustrie soll jegliche Art von Kontamination bei der Primärverpackung vermeiden, Bild: Steriline

Steriline, Hersteller kompletter Linien für die aseptische Verpackung injizierbarer und ophthalmologischer Produkte, wird erstmals auf der Fachpack 2025 in Nürnberg vertreten sein. Gezeigt wird eine robotergestützte Entnahmelösung für Kassetten, ausgestattet mit einem 3D-Vision-System („3D CPS"). Dieses verbessert den Stopfensetzprozess und reduziert das Risiko einer Kontamination bei Primärverpackungen deutlich. Entwickelt wurde das System in Zusammenarbeit mit ISS Innovative Security Solutions, einem Spin-off des Politecnico di Milano.

Funktionsweise des Systems im Detail

Das „3D CPS" kombiniert einen Roboterarm, ein Greifwerkzeug und ein Vision-System mit strukturiertem Licht. Eine Laserquelle projiziert ein codiertes Lichtgitter auf das Arbeitsfeld, das von einer Kamera erfasst wird. Daraus ermittelt die Software ein präzises 3D-Profil der Szene. Algorithmen berechnen kollisionsfreie Trajektorien, sodass Bauteile sicher gegriffen und an ihren Zielort transportiert werden können. Diese Echtzeit-Anpassung stellt sicher, dass die aseptische Umgebung jederzeit gewahrt bleibt.

Bedeutung für aseptische Primärverpackungen

„Wir freuen uns sehr, zum ersten Mal an dieser wichtigen Messe teilzunehmen, die seit diesem Jahr einen besonderen Fokus auf die Bedeutung der aseptischen Umgebung legt, ein entscheidender Aspekt für Steriline, das seit jeher daran arbeitet, das Kontaminationsrisiko zu minimieren“, erklärt Federico Fumagalli, CSO von Steriline.

Christian Hilscher, Sales Director bei EbeTech, ergänzt: „Die Einführung einer robotergestützten Lösung für die Entnahme mit einem 3D-Vision-System in der Pharmaindustrie ist Teil unseres Ansatzes, jegliche Art von Kontamination bei der Primärverpackung zu vermeiden.“ Er betont, dass so Partikelemissionen minimiert und sensible Prozesse zuverlässig geschützt werden.

Flexibilität und reduzierte Rüstzeiten

Alessandro Caprioli von ISS beschreibt das System als eine Weiterentwicklung klassischer Zuführtechniken. Trichter, Vibrationsschalen und lineare Förderbänder werden durch die Robotik ersetzt, was den Teilebedarf senkt und Rüstzeiten für neue Formate verkürzt. Die Lösung ist besonders für kleine Chargen in personalisierter Medizin und bei Zell- und Gentherapien geeignet, wo höchste Anforderungen an die Reinheit gelten. Sie finden Steriline auf der Fachpack 2025 in Nürnberg in Halle 3C auf dem Stand 550.

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