Vetter treibt den Ausbau seines Netzwerks für die klinische Herstellung weiter voran. Mit der Erweiterung des Leistungsangebots im Bereich Vetter Development Service schafft das Unternehmen zusätzliche Kapazitäten und stärkt seine technologische Basis. Ziel ist es, biopharmazeutische Unternehmen bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe umfassend zu unterstützen und klinische Projekte effizient umzusetzen. Dr. Claus Feußner, Senior Vice President Vetter Development Service, betont: „Unsere fortlaufende globale Expansion spiegelt unseren ganzheitlichen Ansatz wider, Kunden in ihrer klinischen Entwicklung umfassend zu unterstützen. Durch Investitionen in Technologie und Kapazitäten stellen wir unseren Partnern maßgeschneiderte Herstellungsservices für frühe Entwicklungsphasen bereit, damit ihre Moleküle erfolgreich den Weg vom Labor in die Klinik finden.“
US-Standorte treiben klinische Herstellung voran
Die Standorte in den USA spielen eine zentrale Rolle für die klinische Herstellung. Der etablierte Standort in Skokie in Illinois, hat seit seiner Eröffnung mehr als 140 Kunden und über 350 Wirkstoffe in der klinischen Entwicklung begleitet. Ein erheblicher Anteil der Kunden stammt aus kleineren Biotech-Unternehmen, mehr als 40 Prozent sind Start-ups oder Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Parallel dazu schreitet der Bau einer neuen Produktionsstätte in Des Plaines planmäßig voran. Die Anlage wird eine Fläche von 15.000 Quadratmetern umfassen und soll nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2029 die Kapazitäten in den USA deutlich erweitern.
Europäischer Standort Rankweil stärkt klinische Herstellung
Auch in Europa baut Vetter seine Infrastruktur für die klinische Herstellung aus. Der Standort Rankweil in Österreich verzeichnet eine steigende Nachfrage bei der Herstellung und Qualitätskontrolle von Arzneimittelkandidaten. Zur Erweiterung der Kapazitäten werden zusätzliche Räume für das Wiegen und die Ansatzherstellung geschaffen. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen die Kapazitäten in der manuellen optischen Kontrolle. Neue Kühlräume, Gefriereinheiten für Wirkstoffe und eine zusätzliche Inkubationskammer erweitern das Spektrum der verfügbaren Dienstleistungen und unterstützen die steigenden Anforderungen an klinische Projekte.
Globale Prozesse sichern Qualität in der Produktion
Durch die enge Abstimmung zwischen den Standorten in Europa und den USA stellt Vetter konsistente Prozesse und Qualitätsstandards sicher. Die Harmonisierung der Abläufe ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche Projektanforderungen. Die Kombination aus globaler Infrastruktur und standardisierten Prozessen unterstützt eine durchgängige klinische Herstellung unter cGMP-Bedingungen und erhöht gleichzeitig die Effizienz entlang der gesamten Entwicklungskette.