Martin Stadler geht nach 23 Jahren in den Ruhestand
Führungswechsel: Franz Kamhuber übernimmt Gesamtverantwortung bei Viscotec
Montag, 26. Januar 2026
| Redaktion
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Franz Kamhuber (li.) übernimmt die Unternehmensleitung bei Viscotec von Martin Stadler (re.)
Franz Kamhuber (li.) übernimmt die Unternehmensleitung bei Viscotec von Martin Stadler (re.), Bild: Viscotec

Seit 23 Jahren hat Martin Stadler bei Viscotec die technischen Geschicke des Unternehmens geleitet. Nun übergibt er die technischer Verantwortung in der Geschäftsführung an Franz Kamhuber, bislang kaufmännischer Geschäftsführer. Kamhuber führt damit das Unternehmen alleinverantwortlich weiter. Damit setzt Viscotec auf eine vertraute Führungspersönlichkeit und stabile Strukturen.

Entwicklung von Viscotec vom Technikteam zur globalen Organisation

Als Martin Stadler Anfang der 2000er-Jahre zu Viscotec kam, gehörte er zu den ersten zwei Dutzend Mitarbeitenden. Seither entwickelte sich das Unternehmen zu einem international aktiven Anbieter spezialisierter Dosiertechnologie, unter anderem für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Der Personalstand überschritt mittlerweile die Marke von 350 Beschäftigten, auch das Umsatzvolumen konnte mehr als verzehnfacht werden. „Eine solche Entwicklung entsteht durch Menschen mit Mut, Visionen und Freude an ihrer Arbeit“, resümiert Martin Stadler. 

Während dieser Zeit verantwortete Stadler unter anderem die technische Weiterentwicklung des Produktprogramms. Er initiierte zentrale Technologien wie moderne Entgasungssysteme und trieb die kontinuierliche Optimierung komplexer Dosierlösungen voran. Den Erfolg schreibt er einem engagierten Team und kollegialer Zusammenarbeit zu.

Technisches Know-how und Führungsprofil

Stadler galt unter seinen Kollegen als zentrale Instanz bei verfahrenstechnischen Fragestellungen, sei es in der Produktentwicklung, bei der Anlagenauslegung oder im Betrieb. Entscheidungsfreude, technische Präzision und wirtschaftliches Augenmaß prägten seine Herangehensweise. Ein besonderes Anliegen war ihm zudem der offene Dialog auf allen Ebenen. Trotz internationaler Expansion pflegte er einen kooperativen Führungsstil mit direkter Ansprache, kurzen Wegen und klaren Rollen. Für ihn waren offene Türen und fächerübergreifender Austausch essenzieller Bestandteil eines erfolgreichen Unternehmensalltags.

Perspektivwechsel und persönliche Projekte

Mit dem Schritt aus dem Unternehmen beginnt für Martin Stadler eine neue Lebensphase. Künftig möchte er sich verstärkt privaten Vorhaben widmen und mehr Zeit für Familie und persönliche Interessen einplanen. Was er vermissen wird? Seine Kollegen und den täglichen Austausch mit ihnen für eine gemeinsame Lösungsfindung sowie die Dynamik des Teams.

Strukturwandel im Managementteam von Viscotec

Mit der Übergabe der Führungsverantwortung an Franz Kamhuber wird der eingeschlagene Kurs bei Viscotec weitergeführt. Kamhuber betont in diesem Zusammenhang den großen fachlichen und strategischen Beitrag seines Kollegen zur Unternehmensentwicklung.

Ergänzend wurde die Geschäftsstruktur angepasst: Josef Donislreiter und Florian Wagner erhielten Einzelprokura und bilden mit Kamhuber das neue Management Board. Diese Neuordnung soll die Zusammenarbeit zwischen kaufmännischen und operativen Bereichen stärken und Entscheidungsprozesse beschleunigen.

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