Festo auf der Achema 2018: Digitalisierung hält Einzug in Prozessindustrien

Dr. Eckhard Roos, Leiter Industry Segment und Key Account Management Process Industries bei der Festo

Es ist unverkennbar: Die Digitalisierung verändert die Produktionswelt nachhaltig und mit ihr deren Produktionstechnologien sowie deren Beschaffung. Dies gilt sowohl für die horizontale Integration von Wertschöpfungsketten über Unternehmensgrenzen hinweg als auch für die Integration von Automatisierungslösungen von der Feldebene bis zu Cloud-Anwendungen. Wie Festo Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Prozessautomatisierung vorantreibt, erklärt Dr. Eckhard Roos, Leiter Industry Segment und Global Key Account Management Process Industries. Anhand digitalisierter Lösungen wird der Global Player in der Fabrik- und Prozessautomation als Aussteller auf der Achema im Juni 2018 in Frankfurt am Main zeigen, was derzeit machbar ist.

Die Implementierung von Digitalisierung in Unternehmen wird aber auch ein nicht unerheblicher Wettbewerbsfaktor beim Wettlauf um qualifizierte Arbeitskräfte sein. Der demographische Wandel stellt dabei neue Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung in Hochschulen und Unternehmen. Hier bietet Festo mit der Festo Didactic SE Qualifizierungsangebote für den Arbeitsplatz der Zukunft.

Auf allen Ebenen der Automatisierungspyramide sind signifikante Veränderungen zu erwarten – von der Sensorik bis zu den Systemen für Bedienung/Beobachtung, Wartung, Instandhaltung und Asset Management. Produktionsanlagen müssen flexibler werden, um die Anforderungen der Anwender sicherstellen zu können. „Unser Konzept für die Automatisierung modularer Anlagen, welches wir auf der Achema präsentieren, ermöglicht diese Flexibilität“, erklärt Dr. Eckhardt Roos.

Digitalisierung ermöglicht aber auch, dass bewährte und aktuell leicht beherrschbare Technologien wie etwa die Pneumatik noch einfacher, vielseitiger und flexibler in ihren Anwendungen werden. „Auf der Achema zeigen wir zum ersten Mal in der Prozessindustrie das Festo Motion Terminal. Erstmals werden dabei Ventile einer Automatisierungsplattform mit Software-Apps gesteuert. Dies ist ein Beispiel dafür, wie etablierte Automatisierungstechnologien durch Digitalisierung und die damit verbundene konsequente Trennung von Hardware und Funktionalität revolutioniert werden können“ erläutert Roos.

Diese Technologie eröffnet große Einsparpotenziale in allen Phasen des Planungsprozesses bis zur Inbetriebnahme. Völlig neue Funktionen ermöglichen eine effizientere Energienutzung und Selbstadaptionen bei Prozessabweichungen ohne Eingriff des Wartungspersonals. Derartige Feldkomponenten sind auch die Basis für Monitoring und Analyse großer Datenvolumina in Cloud-Applikationen. „Auf der Achema wollen wir anhand von Beispielen die Nutzenpotenziale dieser Anwendungen für Anlagenbetreiber, OEMs und Hersteller mit interessierten Besuchern diskutieren“, sagt der Automatisierungsexperte.

Besuchen Sie Festo auf der Achema 2018 in Frankfurt am Main in Halle 8, Stand C72 und in Halle 11, Stand E27.
 

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