Merck eröffnet Chinas erstes Bioreliance Biodevelopment Center in Shanghai

Beschleunigte klinische Entwicklung vom Molekül zur kommerziellen Herstellung

Erstes Zentrum für Komplettlösungen von Merck außerhalb Europas

Das erste Bioreliance Biodevelopment Center von Merck, wurde in der Region Asien-Pazifik (APAC) eröffnet. Das in Shanghai, China, angesiedelte Zentrum bietet ein vollständiges Angebot an Kompetenzen und Serviceleistungen für die Prozessentwicklung, wie u.a. Zelllinienentwicklung, Entwicklung von Upstream- und Downstream-Prozessen sowie die nicht GMP unterliegende klinische Produktion. „Unser neues Bioreliance Biodevelopment Center wird mit seinem Angebot an Komplettlösungen kleinere Arzneimittelhersteller unterstützen, die an klinischen Studien der Frühphase arbeiten“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Leiter des Unternehmensbereichs Life Science. „Merck ist seit 30 Jahren in der Prozessentwicklung tätig und kann auf Erfahrung in der Bereitstellung robuster klinischer Produktionsprozesse und klinischer Materialien innerhalb von 9–12 Monaten verweisen. Wir freuen uns darauf, wissenschaftliche Forschung und Innovation in China und darüber hinaus fördern zu dürfen.“

Das Zentrum in Shanghai ist ganz auf den spezifischen Bedarf der Kunden aus der Region APAC ausgerichtet. Zu seinen Mitarbeitern zählen Prozesswissenschaftler und -ingenieure aus der Region und es bietet biopharmazeutischen Unternehmen in China und im asiatisch-pazifischen Raum eine integrierte Leistungspalette, um die klinische Arzneimittelentwicklung vom Molekül zur kommerziellen Produktion zu beschleunigen. Dabei erhalten Kunden nicht nur Unterstützung bei Prozessentwicklung oder Produktion, sondern auch im Hinblick auf Zulassung, Qualität und Schulung.

„Merck ist ein führender Lösungsanbieter“, sagte Dr. Chengbin Wu, Gründer und CEO von Epimab Biotherapeutics. Das Startup-Unternehmen im Privatbesitz entwickelt neuartige bispezifische Antikörper-Therapeutika für die Onkologie und Immunonkologie. Als Basis dient dabei die proprietäre FIT-Ig-Plattform (Fabs-In-Tandem). „Mit der Eröffnung dieses Zentrums erhalten biopharmazeutische Unternehmen und Biotech-Startups wie zum Beispiel wir Zugang zur neuesten Technologie und zu erfahrenen Wissenschaftlern. Sie helfen uns, die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen und Patienten kostengünstigere Medikamente verfügbar zu machen.“

Das globale Team von Merck für Komplettlösungen hat fast 240 Biologikaprojekte mit Größenordnungen von 3 bis 2.000 Litern durchgeführt. Unternehmen im Frühstadium mit beschränkten Ressourcen und Infrastruktur können von Mercks Know-how und Erfahrung in Prozessentwicklung und GMP-konformer klinischer Herstellung profitieren und mit dieser Unterstützung die frühe Phase klinischer Entwicklungsprogramme absolvieren. Darüber hinaus kann Merck dank seines ganzheitlichen Ansatzes die Aufskalierung, die Validierung der Prozesse und Analysemethoden sowie den technischen Transfer gesamter Prozesse an vom Kunden gewünschte Standorte erleichtern und beschleunigen.

Mit dem umfassenden Angebot von Merck erhalten Biopharma-Unternehmen entscheidende Vorteile und Hilfe bei der Bewältigung ihrer größten Herausforderungen – und das in allen Stadien der Molekülentwicklung und Markteinführung, ganz unabhängig von der Region. Der Bioreliance Biodevelopment Center von Merck in Martillac, Frankreich, bietet die komplette, GMP-konforme Einweg-Fertigung von Prüfpräparaten für klinische Studien. Durch die umfassende Ausstattung mit Technologien von Merck, einschließlich dem Mobius 2.000 Liter Einweg-Bioreaktor, kann der Standort Martillac Biopharma-Unternehmen so eine Komplettlösung zur Unterstützung ihrer klinischen Entwicklungsprogramme bereitstellen.

Mercks Bioreliance Biodevelopment Center in Burlington, Massachusetts, USA,, wird ein vollständiges Angebot an Kompetenzen und Serviceleistungen für die Prozessentwicklung anbieten. Hierzu gehören Leistungen zur Zelllinienentwicklung und die Entwicklung von Upstream- und Downstream-Prozessen sowie die nicht GMP unterliegende klinische Produktion. Diese neue Investition in China stellt für Merck auf einem der dynamischsten Biotech-Märkte Asiens einen weiteren Meilenstein dar. Im November 2016 kündigte das Unternehmen eine Investition von 250 Millionen Euro in die Produktionswertschöpfungskette in Nantong an: Dort werden sowohl Arzneimittel aus Chinas Liste der unentbehrlichen Medikamente als auch eine Reihe innovativer Produkte und Services für die Pharma-, Biopharma- und Life-Science-Branchen her- und bereitgestellt.
 

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