Lapp übertrifft im Geschäftsjahr 2016/2017 erstmals die Umsatzmilliarde

Mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Mitarbeiter

Andreas Lapp, Vorstandsvorsitzender der Lapp Holding AG und Vorstand für Marketing und Vertrieb

Die Lapp Gruppe hat erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz in einem Jahr erzielt. Ganz konkret erhöhte sich der Umsatz des Weltmarktführers für integrierte Lösungen der Kabel- und Verbindungstechnologie im Geschäftsjahr 2016/2017 (1. Oktober bis 30. September) um 13,9 Prozent auf 1.026,8 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 9,6 Prozent auf 3.770 Beschäftigte. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 29 Prozent auf 55,5 Millionen Euro. „Diese Zahlen zeigen, dass unsere Kunden uns weiterhin vertrauen, und dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind – darüber freuen wir uns natürlich sehr“, erklärt Andreas Lapp, Vorstandsvorsitzender der Lapp Holding AG.

Andreas Lapp weiter: „Mit unseren Lösungen, insbesondere unseren Unitronic und Etherline Datenleitungen, den fertigen Ölflex Connect Systemlösungen sowie den modularen Epic Steckverbindern haben wir den Puls der Zeit getroffen. Gleichzeitig haben wir uns intern noch besser aufgestellt, um unseren Kunden auf der ganzen Welt die besten Verbindungslösungen anbieten zu können“, erklärt Andreas Lapp, Vorstandsvorsitzender der Lapp Holding AG.

Guter Geschäftsverlauf

Der starke Umsatzanstieg wurde auch von der positiven Kupferpreisentwicklung beeinflusst. Da der tatsächliche Preis eines Kabels immer tagesaktuell auf Basis des aktuellen Kupferkurses berechnet wird, erhöhten sich wegen der höheren Kupferpreise auch die Umsätze. Der durch Kupfer beeinflusste Umsatzanstieg liegt bei rund 5 Prozent. Die Währungsentwicklung hatte mit einem Minus von 0,3 Prozent nur geringen Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Bereinigt um die genannten Einflüsse wuchs der Umsatz um rund 9 Prozent, und damit deutlich stärker als das Marktumfeld. „Diese Steigerung ist vor allem auf unsere erfolgreichen strategischen Initiativen zurückzuführen: Wir haben attraktive neue Angebote entwickelt und die Arbeit unseres Vertriebs optimiert. Außerdem haben sich wichtige Absatzmärkte wie der Maschinen- und Anlagenbau weiter stabil entwickelt“, begründet Finanzvorstand Dr. Ralf Zander.

Positive Entwicklung in allen Regionen

Überdurchschnittlich stark ist die Region Europa (EMEA) gewachsen. Hier stieg der Umsatz um 15,8 Prozent auf 718,9 Millionen Euro. Mit 70 Prozent Umsatzanteil ist die Region Europa der wichtigste Absatzmarkt für die Lapp Gruppe. Allein in Deutschland lag der Umsatz bei  313,4 Millionen Euro (+16,8 Prozent). Die Region Asien (einschließlich Australien und Neuseeland) steigerte ihren Umsatz um 12,9 Prozent auf 194,1 Millionen Euro. Die Region Amerika erzielte in USA, Kanada und Mittel- und Südamerika insgesamt einen Umsatz von 113,8 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung war Andreas Lapp nicht durchweg zufrieden: „In Asien sind wir nicht so stark gewachsen, wie wir es uns wünschen. Schon heute lebt die Hälfte aller Menschen dort, und bis Mitte des Jahrhunderts werden weniger als 10 Prozent der Weltbevölkerung in Europa und den USA leben. Deswegen müssen wir in Asien stärker werden und  können nicht damit zufrieden sein, dass wir in dieser sehr dynamischen Region weniger Wachstum erzielt haben als in den gesättigten europäischen Märkten. Wir müssen deswegen in Asien noch härter daran arbeiten, unsere Kunden zu begeistern.“

Investitionen in die Zukunft

Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden 24,1 Millionen Euro investiert, rund 4 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Schwerpunkte waren der weitere Rollout der SAP Software ECC 6.0 sowie Investitionen für die neue Lapp Europazentrale in Stuttgart. Außerdem  wurde in den Produktions- und Vertriebsgesellschaften in Maschinen und Anlagen sowie in die Logistik investiert.

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