Geschäftsjahr 2012/2013 für Waldner zufriedenstellend

Bilanz

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2012/2013 war für Waldner insgesamt zufriedenstellend: Umsatz und Leistung konnten leicht gesteigert werden. Der Auftragseingang konnte den Spitzenwert des Vorjahres nicht erreichen. Im Frühjahr soll mit dem Bau einer Produktionshalle und eines Bürogebäudes am Standort Wangen begonnen werden.

„Wir konnten im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz leicht steigern, der Auftragseingang lag unter dem starken Vorjahr“, zieht Helmut Hirner, Gesamtgeschäftsführer der Waldner Holding, für das vergangene Geschäftsjahr Bilanz. 185 Mio. € hat die gesamte Firmengruppe mit ca. 1.100 Mitarbeitern weltweit konsolidiert umgesetzt. Produziert wird weiterhin zu 100% am Standort Wangen in Süddeutschland.

Waldner eng mit Standort Wangen verbunden
Beiratsvorsitzender und Kommanditist Dr. Heinz Uli Waiblinger sieht Waldner weiter eng mit dem Standort Wangen verbunden: „Sobald es das Wetter zulässt, werden wir die zweite Baumaßnahme für unser Laborgeschäft beginnen. Mit diesen Gebäuden und den damit möglichen optimierten Abläufen schaffen wir die Voraussetzungen zur Realisierung unserer mittel- und langfristigen Ziele“. „Wir wollen weiter unser Geschäft in Deutschland und Europa ausbauen und zusätzlich Wachstum vor allem in Exportmärkten realisieren“, so Beiratsmitglied Dr. Jörg O. Waiblinger. Hirner betont, dass Waldner durch und durch ein deutsches Familienunternehmen ist, das auch in dem derzeitig für uns schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld langfristig denkt, plant und handelt. Einen wichtigen Beitrag zu dieser größten Einzelinvestition von Waldner leisten unsere Mitarbeiter. „Sie tragen durch ihren besonderen Einsatz zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bei.“

Umsatz gesteigert - Resümee positiv
„Wir haben im vergangen Geschäftsjahr bei Labor den Umsatz gesteigert, erklärt Jochen Zeuch, Geschäftsführer von Waldner Laboreinrichtungen. „Der Auftragseingang in unserem größten Markt, Deutschland und im Export ist weiterhin befriedigend, bei unseren europäischen Tochtergesellschaften ist die Nachfrage zurückgegangen“. Die größten von uns im letzten Geschäftsjahr abgeschlossenen Projekte waren Labore für die King Saud University in Saudi Arabien und die Universität TUM in München-Garching, bei Schullaboren war es das Berufliche Schulungszentrum Flemmingschule in Stuttgart. 

Das Resümee der metallverarbeitenden Hermann Waldner GmbH & Co. KG ist positiv. „Trotz guter Auslastung haben wir die Zeit zur weiteren Verbesserung unserer Produkte, zur Abrundung unseres Leistungsspektrums und zur Qualifizierung unserer Mitarbeiter genutzt. Jetzt läuft es im neuen Geschäftsjahr bei Verpackungsmaschinen (Dosomat-Maschinen für die Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie), Process Systems (maßgeschneiderte Lösungen für Kunden in der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie) und Wassertechnik wieder richtig rund“, freut sich Karl Angele, Geschäftsführer von Hermann Waldner und Beiratsmitglied.

Erfolgsgeheimnis: Wissensstand, Erfahrung und technisches Know-how 
„Der Erfolg der Waldner Firmengruppe ist im Wesentlichen der Einsatzbereitschaft und dem Engagement unserer Mitarbeiter zu verdanken.“, ist Franz Müller, Beiratsmitglied der Waldner Firmengruppe, überzeugt. Der Wissensstand, die Erfahrung und das technische Know-how am Produktionsstandort Wangen sind sehr groß und eines der Erfolgsgeheimnisse von Waldner. „Das alles kommt nicht von ungefähr.“, weiß Dr. Heinz Uli Waib-linger, Beiratsmitglied der Waldner Firmengruppe. „Waldner hat eine lange Tradition, sehr starke Wurzeln in der Region und investiert in großem Umfang in den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit für die mittlere und lange Zukunft.“ Laut Hirner ist Waldner in allen Sparten im Projektgeschäft tätig, das durch kundenindividuelle Anpassungen der Produkte und spürbare Auslastungsschwankungen gekennzeichnet ist. Für das laufende Geschäftsjahr 2013/2014 rechnet die Firmengruppe Waldner mit befriedigenden, auf Plan liegenden Auftragseingängen und Umsätzen bei stark schwankender Auslastung.