Füll- und Verschließmaschine verarbeitet unterschiedliche Pharma-Behältnisarten sicher und zuverlässig

ALF 5000: neue Vial-Version mit 100 Prozent IPK

Auf der diesjährigen Interpack in Düsseldorf hat Bosch die neue Vial-Ausführung der ALF-Reihe erstmals dem Fachpublikum präsentiert. Bislang konnten Kunden entweder Ampullen oder Vials und Ampullen in Kombination befüllen. Ab sofort steht die ALF 5000 Pharmaherstellern auch in der Vial-Version zur Verfügung. Diese wurde auf der Interpack mit 100 Prozent In-Prozess-Kontrolle gezeigt.

Dabei verwiegt die ALF 5000 die Behältnisse vor und nach der Abfüllung, um stets exakte Füllvolumina zu erreichen. So verschafft die Anlage vor allem Herstellern kostenintensiver Medikamente wie Zytostatika einen entscheidenden Vorteil.

Sicher, schonend und hygienisch
Für eine sichere Verarbeitung sorgt auch das Transportsystem der Füll- und Verschließmaschine: Ihr tragender Rechentransport ermöglicht eine besonders schonende Verarbeitung der Glasbehältnisse. Die Vorrichtung wechselt nahtlos von der kontinuierlichen in die getaktete Arbeitsweise und hebt Glasbehältnisse leicht an, um ein Schleifen an den Maschinenführungen zu verhindern.

Das Transportsystem überzeugt darüber hinaus in Sachen Hygiene: Die Ansteuerung des Rechentransportes erfolgt bei der ALF 5000 ausschließlich über Rotationsbewegungen aus dem Grundbau. Dank leichterer Abdichtung des für die Rotationsbewegung zuständigen Hebels verhindert das Maschinendesign, dass Partikel in den Abfüllbereich gelangen. „Die Rotationsbewegung senkt das Risiko einer Verunreinigung durch Schmierstoffe und andere Materialien. So unterstützt die ALF 5000 die hygienische Abfüllung flüssiger Arzneimittel“, betont Tobias Göttler, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology.

Flexible Anpassung an unterschiedliche Produktionsszenarien
Die ALF 5000 bietet zudem eine große Auswahl an Füllsystemen: Die Anlage lässt sich mit allen gängigen Füllsystemen wie Peristaltikpumpe oder Zeit-Druck-Füllsystem ausrüsten und verfügt wahlweise über vier, sechs, acht, zehn oder zwölf Füllstellen. Optional haben Kunden außerdem die Wahl zwischen verschiedenen Ein- und Auslaufvarianten. „Das Ergebnis ist eine besonders flexible Lösung, die sich dem spezifischen Kundenbedarf anpassen lässt“, erläutert Tobias Göttler.

Dafür sorgen nicht zuletzt auch die neuen Layoutvarianten der Anlage: Die als Rechts- und Linksausführung erhältliche ALF 5000 fügt sich variabel in bestehende Produktionsstätten und -abläufe ein. Durch ihre kompakte Bauweise eignet sich die ALF 5000 für den Wandeinbau und lässt sich problemlos in Isolator- oder Barrieresysteme integrieren. Entsprechend der pharmazeutischen Linienkompetenz von Bosch ist die neue Füll- und Verschließmaschine mit vor- und nachgeschalteten Maschinen zu einer Gesamtlinie kombinierbar.